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Aufgewachsen bin ich in Sundsvall in der Gegend Medelpad im Norden von
Schweden, also etwa 20 Tagesreisen nördlich von Uppsala. Da mein Vater
Söldner war, liegt mir das Reisen wohl im Blut und schon bald wollte ich
das Nordland hinter mir lassen. Auch ich versuchte mein Glück als
Söldner und bekam allerhand Länder zu sehen. In einer Auseinandersetzung
in Franken aber, unterlag die kleine Gruppe, der ich mich mit der Zeit
angeschlossen hatte und ich wurde gefangen genommen und als Sklave an
einen alten Bauern verkauft. Der Mann war schon sehr alt und hielt sich
eine ganze Gruppe Sklaven, die ihm im Haus und am Hof zur Hand gingen.
Unter ihnen war auch ein junges Weib, Daniela, die auch mit nordischer
Zunge sprach. So verstanden wir uns gut und konnten uns auch gut leiden.
Da der Bauer kinderlos war, schenkte er allen Sklaven kurz vor seinem
Tod die Freiheit. Ich machte mich bald auf zum nächsten Markt, in villa
Erlangon um Arbeit zu finden. Dort traf ich auch auf einen
sympathischen Händler, einen schwedischen Landsmann, mit dem ich mir
bald einig wurde. Anstatt Münzen, bot er mir Obdach, denn er konnte noch
Gefolge brauchen. Also zog ich mit ihm. Es waren gerade ein paar Monate
vergangen, da traf ich zu meiner Freude Daniela wieder, ich erzählte ihr
von unserem Lager und konnte sie überzeugen, mit uns zu ziehen!
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