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Geboren wurde ich zu
einer Zeit, da Otto
von Andechs
der Bischof zu Babenberch werden sollte. Meine Heimat ist eine kleine
Ansiedlung in der Nähe von Hadelovgendorf an
der Eysche, welche zum Bistum des Bischofs des Hochstifts gehört. Nach
einer glücklichen Kindheit, musste ich mich sehr schnell an das
entbehrungsreiche Leben auf dem Land gewöhnen. Oft wurden die mühsam
angelegten Felder in unserer Hufe von Sturm oder dem Hochwasser der
Eysche verwüstet und mein Vater musste Schulden beim Meyer seiner Bischöflichen
Gnaden machen. Um diese Schuld zu tilgen, gab mein Vater mich einem
Schmied zur Frau. Ja, dieser war einer von des Meyers Kumpanen und mein
Vater tat es auch mit schwerem Herzen, aber nein über diese Zeit möchte
ich nichts berichten. Nur soviel sei gesagt, dass es einen gerechten
Gott gibt, denn ein Fieber hat den Schmied geholt und
Gott sei seiner Seele gnädig. Aber
nicht nur ihn hatte das geholt. Auch viele
meiner Verwandten, selbst das ganze Vieh in der Siedung fielen der
Seuche zum Opfer. Die Felder konnten nicht mehr bestellt werden und wir
litten im Winter schrecklichen Hunger. So traf es sich, ich war auf dem
Weg nach Foracheim um dort um Almosen zu bitten, als ich den
Fahrend-Leut begegnete. Angetan von ihrer Gastlichkeit und den vielerlei
Künsten die sie beherrschen, ließ ich mich von ihnen überreden das
Elend und meine Heimat hinter mir zu lassen und mit ihnen zu ziehen.
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